„Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz
und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.“

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wie Motten strömen wir zum Licht, darauf versessen, sich in dessen Wärme und Geborgenheit zu suhlen; in dem Glauben, nur dort vollkommen sicher zu sein. Die Dunkelheit hingegen meiden wir voller Furcht. Kreaturen verstecken sich in den Schatten, darauf lauernd, uns in die Dunkelheit zu ziehen und uns mit Haut und Haar zu verschlingen.
Doch was wäre, wenn es nicht die Schatten sind, vor denen wir uns fürchten sollten?
„Wir alle sind nur Menschen,
Schwachheit ist unser Erb' und wen'ge nur,
weil noch im Fleische, sind Engel.“

New Orleans 2020. Die Welt wirkt friedlich, so friedlich, wie sie eben vermag zu sein. Wie Geister, unsichtbar und ungesehen von den Ahnungslosen, jenen Mundanes, denen es nicht möglich ist, durch den Zauberglanz zu schauen, wandeln sie durch die alten Straßen der Stadt. Werwölfe, Vampire, Warlocks, sogar Faeries mischen sich unbemerkt unter die Irdischen, erkennen sie die Andersartigkeit der Schattenwesen doch nicht. Die Geschichten sind alle wahr, es existiert eine Welt fernab unserer Vorstellungskraft, die unser Verstand nicht zu greifen vermag. Die Bestien aus unseren Albträumen sind real, die Monster unter'm Bett, die uns in die Dunkelheit reißen und fressen; entsprungen aus der dämonischen Saat anderer Dimensionen.
Sie jedoch lassen nicht zu, dass die Welt überschwemmt wird von Dämonen und deren Brut. Keine Menschen - schon lange sind sie dies nicht mehr. Aus dem Blut des Engels Raziels wurden sie geschaffen, die Welt vor der Finsternis zu schützen und die Schatten einzudämmen. Die Geschichte gab ihnen viele Namen, doch heute nennt man sie nicht mehr nur Nephilim, geboren aus Blut und Licht sind sie Schattenjäger.

„Was dein Feind nicht wissen soll,
das sage deinem Freunde nicht.“

Das Abkommen zwischen Schattenwesen und Schattenjägern, sich auf beiden Seiten an die festgelegten Regeln zu halten und die Grenzen nicht zu überschreiten, hält den filigranen Frieden aufrecht. Die Schattenwesen halten sich bedeckt, vergehen sich nicht an Mundanes, dafür lynchen die Schattenjäger sie nicht. Nach den Geschehnissen, die die Welt fast in einen vollkommenen Krieg gestürzt hätten, sehnen sich alle Seiten danach, in Frieden leben zu können; nebeneinander, miteinander.
Alles Wunschdenken...
Im Untergrund hatte sich eine Verschwörung der Nephilim aus den Trümmern des letzten Krieges erhoben, die Schattenweltler für ewig zu vernichten und die totale Herrschaft ihrer Rasse herauf zu beschwören. Die Caelestis Emundatione sah sich als Ideal, bereit für ihre Überzeugung zu sterben und alles mit sich in die Tiefe zu reißen, wenn es nötig wäre. Sie rekrutierten Mundanes, unterzogen sie einer Gehirnwäsche, bildeten sie aus. Kanonenfutter für einen möglichen Krieg.
Verrat.
Einer aus den eigenen Reihen jedoch konnte der Ideologie nicht länger seine Treue schwören und so verriet er die CE an den Rat. Die Enttarnung der sogenannten Säuberung artete in einem Blutbad aus, in dem nicht nur zahlreiche Nephilim ihr Leben ließen, sondern vor allem die Mundanes den beiden Fronten zum Opfer fielen.
„Gott ist tot! Gott bleibt tot!
Und wir haben ihn getötet!“

Die Welt scheint auf die letzte Sekunde hin noch gerettet worden zu sein, die Säuberung wurde zerschlagen. Das genügt jedoch nicht. In den Reihen der Schattenwesen breitet sich Empörung aus, der Schock steckt ihnen tief in den Knochen. Wie konnte so eine Organisation nur so lange unentdeckt bleiben?! Die Nephilim müssen davon gewusst und es gebilligt haben! Immer wieder versuchen sie, die Schattenwelt vollends auszurotten! Die Stimmen der Verschwörung und der Hetze werden immer lauter. Das ist nicht das Ende des Konflikts, sondern erst der Anfang...
Das Abkommen beginnt zu bröckeln und der Frieden wankt.
Das Misstrauen der Schattenwesen gegenüber den Schattenjägern scheint mit jedem Tag zuzunehmen und auch zwischen den Spezies selbst reißen immer mehr Schluchten auf. Kürzlich vorgefallene Ereignisse haben eine schwerwiegende Fehde zwischen den Werwölfen und dem Fair Folk aufkeimen lassen, die die Schattenwelt in verschiedene Lager spaltet und in ein regelrechtes Chaos ausartet.

Und klammheimlich hat sich eine Rebellion an die Zitzen des Misstrauens gesogen und schürt das Feuer unter den Schattenwesen gegen die Nephilim. Sie sind nicht länger die Opfer des Faschismus von Schattenjägern, nun hat ihre Stunde geschlagen. Unter der Leitung eines Warlocks gewinnt die Mundi Damnatorum nach dem Sturz der CE immer mehr an Macht, die Schattenwesen strömen in Scharen zum sogenannten Kartell, um ihre Abneigung gegen die Herrschaft der Nephilim aktiv im Kampf gegen jene einzubringen. Noch ahnt die Welt nichts von dieser Bedrohung, doch bald schon wird sich die Mundi Damnatorum erheben und die Schattenjäger zerschlagen!





» wir sind ein Urban Fantasy Board, das Basiselemente von Cassandra Clares Buchreihe The Mortal Instruments beinhaltet. Die Weltstruktur und die spielbaren Wesen sind jedoch teilweise ein wenig umgewandelt.

» das FAA ist L3S3V3 geratet (empfohlen ab 18 Jahren) und wir spielen nach dem Prinzip der Szenentrennung.

» Interaktivität ist uns sehr wichtig, die User gestalten das Forum aktiv mit; sei es bei der allgemeinen Boardgestaltung und Plotplanung, oder aber auch durch Miniplots und einzelne Szenen, die das Boardgeschehen beeinflussen.

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» wir spielen im Jahr 2020 in New Orleans, USA. Bei uns kann man keinerlei Buch- oder Seriencharaktere spielen, nur fiktive Charaktere sind bei uns erlaubt. Wir beziehen uns lediglich auf die Bücher und keineswegs auf die Serie.

» die Ereignisse aus den Büchern sind zwar geschehen, werden jedoch nicht aktiv bei uns aufgegriffen und nur als Randereignisse eingebunden. Wir möchten unsere eigene Geschichte schreiben und so wenig Bezug wie möglich auf die Bücher nehmen.